Corona-Lockerungen: Tierpark Germendorf darf wieder öffnen

Landtag Brandenburg beschließt erste Schritte aus dem Lockdown

11.02.2021, 17:59 Uhr
Nicole Walter Mundt (CDU) warb im Land für eine zügige Öffnung des Tierpark Germendorf, Foto: Christian Howe
Nicole Walter Mundt (CDU) warb im Land für eine zügige Öffnung des Tierpark Germendorf, Foto: Christian Howe

Der Landtag Brandenburg kam heute zu einer Sondersitzung zusammen, um über die Maßnahmen aus den Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu beraten. So soll der Lockdown zwar zunächst bis zum 7. März verlängert werden, einige Branchen und Bereiche dürfen aber schon mit ersten Lockerungen rechnen. So soll ab dem 22. Februar der Regelbetrieb an Brandenburgs Schulen schrittweise wieder aufgenommen werden und auch Friseurgeschäfte dürfen ab dem 1. März wieder öffnen. Grund zur Freude hat zudem der Tier- und Freizeitpark Germendorf. Die neue Verordnung, die am Freitag durch das Regierungskabinett beschlossen werden soll, sieht eine zügige Öffnung des Parks vor.

Oranienburgs Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) kommentiert:

„Tiere kann man nicht in Kurzarbeit schicken! – Der Tierpark Germendorf profitiert daher mit als Erstes von den Lockerungen und darf seine Tore nun endlich wieder öffnen. Damit wird auch eine zentrale Forderung der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg umgesetzt. Denn warum zum Beispiel in Berlin oder in Sachsen-Anhalt Zoos und Parks mit guten Hygienekonzepten offenbleiben dürfen, in Brandenburg dieses trotz gleicher oder sogar besserer Voraussetzungen bisher nicht möglich war, führte bei vielen Menschen zu großem Unverständnis. Hier musste durch die Landesregierung nachjustiert werden. Damit unsere lokalen Unternehmen möglichst schnell wieder voll durchstarten können, heißt es für uns als Politik aber auch, diesen Neustart nach dem Lockdown mit klugen, unterstützenden Maßnahmen zu begleiten.“

Das genaue Datum der Öffnung steht spätestens mit der Veröffentlichung der Eindämmungsverordnung am morgigen Freitag fest.

aktualisiert von Christian Howe, 11.02.2021, 18:03 Uhr