Wohnheimprojekt der Polizeihochschule in Oranienburg muss weiterverfolgt werden

Finanzministerin Katrin Lange muss für finanzielle Klarheit sorgen

15.07.2022, 14:09 Uhr
Nicole Walter-Mundt fordert klares Bekenntnis zu Wohnheim für angehende Polizisten in Oranienburg, Foto: Christian Howe
Nicole Walter-Mundt fordert klares Bekenntnis zu Wohnheim für angehende Polizisten in Oranienburg, Foto: Christian Howe

Die Oranienburger Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt zeigt sich enttäuscht über die geplatzte Vergabe für das Wohnheim der Polizeihochschule (HPol) in Oranienburg. Von Finanzministerin Katrin Lange (SPD) und Innenminister Michael Stübgen (CDU) fordert die CDU-Politikerin nun ein klares Bekenntnis zum versprochenen Neubauprojekt in der Berliner Straße und fordert vor allem einen realistischeren Finanzierungsansatz.

Das uns die Kosten für Infrastruktur- und Bauvorhaben davon galoppieren, war doch spätestens mit den zu erwartenden Inflationsprognosen zu Beginn des Jahres abzusehen. Umso ärgerlicher ist es, dass die Finanzierung dieses Projektes nicht schon frühzeitig auf sichere Beine gestellt wurde, sagt Nicole Walter-Mundt und ergänzt: „Der angespannte Wohnungsmarkt in Oranienburg und der Wettbewerb um die besten Polizistinnen und Polizisten, macht es notwendig, dass das Wohnheim für den Standort Oranienburg zügig kommt. Es ist gut, dass Innenminister Michael Stübgen in seiner Erklärung heute deutlich gemacht hat, dass er dieses Projekt auch weiterhin vorantreiben möchte. Die gleiche Klarheit wünsche ich mir nun auch von der zuständigen Finanzministerin Katrin Lange und dem ihr unterstehenden Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB).“

aktualisiert von Christian Howe, 15.07.2022, 14:19 Uhr