Ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit

Germendorfer Firma Winzler GmbH rüstet weitere LKW mit Abbiegeassistenten nach

21.04.2022, 14:46 Uhr | Oranienburg/Germendorf
Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) und die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) übergeben Fördermittelbescheid an die Germendorfer Firma Winzler GmbH, Foto: Christian Howe
Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) und die Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) übergeben Fördermittelbescheid an die Germendorfer Firma Winzler GmbH, Foto: Christian Howe

Um die Verkehrssicherheit auf Brandenburgs Straßen zu erhöhen, können sich private Firmen aus der Region seit 2021 vom Land die Nachrüstung von Abbiegeassistenzsystemen fördern lassen.Von diesem neu aufgelegten Landesprogramm macht auch die in Germendorf ansässige Firma Winzler GmbH fleißig Gebrauch und lässt auch dieses Jahr wieder drei ihrer LKW nachrüsten.

Auf Einladung der Oranienburger Landtagsabgeordneten Nicole Walter-Mundt besuchte Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) heute die Firma, die mit ihren gut 50 LKW tagtäglich in der Region unterwegs ist, um den Fördermittelbescheid für die Nachrüstung der Assistenzsysteme auch offiziell zu übergeben. Minister und Abgeordnete rührten dabei noch einmal die Werbetrommel für das 250.000 Euro umfassende Förderprogramm.

Nicole Walter-Mundt sagt: „Ich freue mich, dass sich auch Firmen aus unserer Region für dieses Programm begeistern lassen. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Denn technische Lösungen, wie Abbiegeassistenten, tragen dazu bei, schwere Unfälle mit teils tödlichen Folgen zu vermeiden. Vor allem beim Rechtsabbiegen und an viel befahrenen Kreuzungen kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen LKW oder Busse mit Fußgängern und Radfahrern. Deshalb werbe ich ausdrücklich für die Nachrüstung und dieses wichtige Programm des Landes.“

Seit 2021 können interessierte Unternehmen mit Sitz in Brandenburg, freiberuflich oder gemeinnützig Tätige Anträge auf Förderung beim Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) einreichen. Die Zuwendung wird in Form eines Zuschusses gewährt und beträgt 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten oder maximal 1.500 Euro je Einzelmaßnahme. Neu ist: Ab dem 27. April gilt eine überarbeitetet Richtlinie. Damit können dann insgesamt zehn statt der ursprünglichen drei Einzelmaßnahmen im Jahr pro Empfänger gefördert werden.

Eine europaweite, schrittweise und verpflichtende Einführung der Systeme ist erst ab Juli 2022 für neue Fahrzeugtypen und ab Juli 2024 für neue Fahrzeuge vorgesehen. Das Landesförderprogramm soll Anreize schaffen, auch ältere Fahrzeuge nachzurüsten.

aktualisiert von Christian Howe, 14.06.2022, 14:49 Uhr