Zuwegung Gedenkstätte: Eine Lösung muss her!

01.02.2020 | Oranienburg
Probleme nicht einfach wegdelegieren - Nicole Walter-Mundt sieht den Bürgermeister in der Pflicht eine Lösung in Sachen Besucherlenkung zu finden, Foto: Christian Howe
Probleme nicht einfach wegdelegieren - Nicole Walter-Mundt sieht den Bürgermeister in der Pflicht eine Lösung in Sachen Besucherlenkung zu finden, Foto: Christian Howe

Im nunmehr drei Jahre andauernden Streit um die Besucherlenkung zur Gedenkstätte Sachsenhausen bahnt sich die nächste Episode an. Auf Antrag der CDU (A/0022/2019) wurde der Bürgermeister damit beauftragt, dem Stadtparlament bis März 2020 einen vollständigen Sachstandsbericht über die geprüften und bisher getroffenen Maßnahmen sowie über die Lösungsvorschläge und die Ergebnisse der Gespräche zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner vorzulegen.

Nicole Walter-Mundt sagt: „Der Bürgermeister ist nun am Zug und steht in der Verantwortung, unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine klare Lösungsperspektive aufzuzeigen. Vor allem für den Reisebusverkehr muss eine akzeptable Alternative gefunden werden. Die Machbarkeitsstudie, die von den Stadtverordneten bereits 2018 (Beschluss Nr. 0982/2018) in Auftrag gegeben wurde, soll dazu vernünftige Szenarien entwickeln. Eine weiträumige Verlagerung des Reisebusparkplatzes über die Zufahrt Carl-Gustav-Hempel-Straße/Höhe Wasserwerk scheint dabei wohl die vielversprechendste Möglichkeit zu sein, um die Situation vor Ort zu befrieden. Gerne unterstütze ich den Bürgermeister dabei, entsprechend meiner Möglichkeiten als Landtagsabgeordnete, die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner gegenüber der Stiftungsleitung sowie dem Kulturministerium (MWFK) im Land zu vertreten.“

aktualisiert von Christian Howe, 02.02.2020, 13:04 Uhr