TAS soll Sanierungskonzept für Alten Speicher vorlegen

03.04.2020 | Oranienburg
TAS soll Wahrzeichen als erlebbaren Ort sichern, Foto: Christian Howe
TAS soll Wahrzeichen als erlebbaren Ort sichern, Foto: Christian Howe

Mit dem Schreiben vom 01.04. hat der Landkreis Oberhavel abgelehnt, eine Erlaubnis für den Abriss des Oranienburger Speichers zu erteilen. Die untere Denkmalschutzbehörde begründet ihre Entscheidung mit der besonderen Schutzwürdigkeit des Denkmals und der nicht nachgewiesenen Unwirtschaftlichkeit des Erhalts.

Nicole Walter-Mundt, Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag Oberhavel und Landtagsabgeordnete, kommentiert:

„Ich begrüße die Entscheidung des Landkreises, dem Ansinnen der TAS-Unternehmensgruppe auf Abriss des Alten Speichers nicht nachzukommen. ‚Wohnen am Speicher‘ soll künftig zwischen 12 und 13 Euro Nettokaltmiete kosten. Bei dieser Renditeaussicht für 264 Wohneinheiten kann der Erhalt des Speichers nicht unwirtschaftlich sein. Ich fordere die TAS nun auf, ein Sanierungskonzept vorzulegen, die den Speicher als stadtbildprägendes Kulturdenkmal sichert. Gerne unterstützen wir als CDU entsprechend unserer Möglichkeiten bei der Akquise von Fördermitteln, um das Wahrzeichen als erlebbaren Ort für die Gemeinschaft zu sichern.“


aktualisiert von Christian Howe, 03.04.2020, 12:02 Uhr