Neue Ideen für Tourismus und Kultur in Oranienburg

Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) besucht die TKO gGmbH

20.11.2020 | Oranienburg
Frische Ideen für Oranienburg: Nicole Walter-Mundt (CDU) und Franziska Winter (TKO) sprechen über die Perspektiven Oranienburgs im Bereich Freizeit, Tourismus und Kultur, Foto: Christian Howe
Frische Ideen für Oranienburg: Nicole Walter-Mundt (CDU) und Franziska Winter (TKO) sprechen über die Perspektiven Oranienburgs im Bereich Freizeit, Tourismus und Kultur, Foto: Christian Howe

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins bei der Tourismus und Kultur Oranienburg gGmbH (TKO) informierte sich die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Walter-Mundt über die aktuellen Entwicklungen der hiesigen Stadtgesellschaft. Im Gespräch mit Betriebsleiterin Franziska Winter ging es neben den Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie vor allem auch um neue Ideen und Angebote des Unternehmens im Stadtgebiet.

Corona-Pandemie bremst kulturelles Angebot aus

Nicole Walter-Mundt sagt: „Die Corona-Pandemie hat vor allem die Kultur und Veranstaltungsbranche hart getroffen. Viele Kulturschaffende können dadurch nicht oder nur ganz begrenzt ihrer Arbeit nachkommen. Dies hat auch Auswirkungen auf das kulturelle Angebot in Oranienburg, was in den zurückliegenden Jahren häufig in Zusammenarbeit mit der TKO organisiert wurde. Das auch die „Winterträume“ zur Adventszeit im Schlosspark dieses Jahr leider ausfallen müsse, ist auch deshalb mehr als schade. Ich weiß, dass das Team um Franziska Winter hier sehr viel Arbeit in die Organisation gesteckt hat, um uns Oranienburgern doch noch eine schöne Alternative zum Weihnachtsmarkt anbieten zu können.“

Ideenkoffer der TKO prall gefüllt

Trotz der Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie ist der Ideenkoffer für den Bereich Freizeit und Kultur gut bestückt. So plane die TKO zum Beispiel gemeinsam mit der Stadt das Hochzeitsgeschäft weiter auszubauen. So könnten Trauungen künftig wohl auch auf dem Schiff „Sehnsucht“ entlang der Havel stattfinden. Auch die geplante Erweiterung des Schlosshafens und des Reisemobilstellplatzes birgt hier neue Chancen. Denn der Heimattourismus boomt. Hier ist die TKO besonders als künftiger Betreiber gefragt. Den Startschuss für die neue Entwicklung um den Kayserhafen gaben jüngst die Stadtverordneten im Bauausschuss.

Regionalladen soll weiterentwickelt werden

Noch ganz am Anfang stehen hingegen Überlegungen zur Weiterentwicklung des Regionalladens. Dieser führe derzeit nur ein Schattendasein neben der Tourismusinfo in der Stadtbibliothek. „Mit einem erweiterten Angebot und einem eigenen Geschäft in der Bernauer Straße könnte man den Regionalladen noch deutlich aufwerten“, findet Nicole Walter-Mundt. „Vielleicht gibt es ja die Möglichkeiten eines der vielen leerstehenden Ladengeschäfte der WOBA anzumieten? Jedenfalls könnte man Synergieeffekte zwischen den Stadtgesellschaften mit dieser Maßnahme besser nutzen und recht simpel dazu beitragen, die Bernauer Straße mit einem neuen Angebot aufzuwerten.“

aktualisiert von Christian Howe, 20.11.2020, 14:49 Uhr