Engagement der Freiwilligen Feuerwehr würdigen

TURM-Gutscheine als gesonderter Dank für Einsatz am Sturmwochenende beantragt

08.04.2022, 12:19 Uhr | Oranienburg
Anerkennung und Dankeschön: Familiengutscheine der TURM-Erlebniscity für freiwilligen Feuerwehreinsatz am Sturmwochenende gefordert, Foto: P. Neumann/F. Bugiel
Anerkennung und Dankeschön: Familiengutscheine der TURM-Erlebniscity für freiwilligen Feuerwehreinsatz am Sturmwochenende gefordert, Foto: P. Neumann/F. Bugiel

Als kleines Dankeschön für den Einsatz am Sturmwochenende im Februar soll die Stadt Oranienburg allen ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Familiengutscheine der TURM-Erlebniscity spendieren. Der Hauptausschuss hatte sich auf Antrag der CDU-Fraktion bereits unter der Woche für diese gesonderte Würdigung ausgesprochen.

Die Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Nicole Walter-Mundt (CDU) begrüßt das positive Votum der Stadtverordneten als notwendige Geste der Anerkennung für die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkräfte in Oranienburg. „Die zurückliegenden Diskussionen um die Zukunft der Feuerwehren in Oranienburg hat leider deutliche Spuren bei jenen hinterlassen, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit für die Sicherheit unserer Gemeinde engagieren“, sagt die CDU-Politikerin. „Doch gerade das Sturmwochenende im Februar führte uns noch einmal deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, auf diese ehrenamtlichen Einsatzkräfte zurückgreifen zu können. Denn sie sind es, die bei Wind und Wetter vor Ort unterwegs sind und anpacken, wenn Bäume stürzen, Dächer abgedeckt sind oder Brände lodern. Dieses Engagement ist eben nicht selbstverständlich und nicht immer alltäglich, weshalb es uns auch wichtig sein sollte, dieses in unserer Stadt noch einmal gesondert für den Einsatz am Sturmwochenende zu würdigen.“

Feuerwehrchef Sven Marten sollte die Bilanz des Einsatzes Ende März dem Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten vorstellen. In seiner schriftlichen Stellungnahme berichtete er unter anderem, dass die witterungsbedingten Alarmierungen am 18. Februar um 20.16 Uhr mit einem abgedeckten Dach in der Prenzlauer Straße begonnen haben. Bis 24 Uhr waren bereits 15 Hilfeersuchen eingegangen. Zahlreiche weitere folgten bis zum 20. Februar um 18 Uhr. Dabei waren alle Einheiten der Feuerwehr Oranienburg zeitgleich im Einsatz. Viele Einsatzstellen konnten jedoch erst Tage später mit erheblichem Mitteleinsatz abgearbeitet werden.

aktualisiert von Christian Howe, 08.04.2022, 12:40 Uhr